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Übung der 13. KHD-Bereitschaft
Samstag, den 26. September 2015 um 21:20 Uhr

BULLENDORF/POYSDORF (26.09.2015) – Die Feuerwehren der Katastrophenhilfsdienst-Bereitschaft des Bezirks Mistelbach übten in Bullendorf und Poysdorf für den Hochwassereinsatz.

Der Katastrophenhilfsdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes ist eingerichtet zur überörtlichen Hilfeleistung in Katastrophenfällen und bei größeren Einsätzen zur Unterstützung bzw. Ablösung der eingesetzten Feuerwehren. Die KHD-Bereitschaft ist eine für solche Einsätze speziell aufgestellte und ausgerüstete Einheit eines Feuerwehrbezirkes und setzt sich aus Fahrzeugen, Geräten und Mannschaften aus einzelnen Feuerwehren des jeweiligen Feuerwehrbezirkes zusammen.

Im Stationsbetrieb wurde in Bullendorf die Errichtung von mobilen Hochwasserschutzmaßnahmen geübt. Mit den Einsatzmitteln "NOAQ" und "Waterwall", die im neu errichteten KAT-Lager am Gelände des Landesfeuerwehrkommandos in Tulln gelagert werden, können schnell und einfach Wälle zum Überschwemmungsschutz bzw. zur Erhöhung von Deichen aufgebaut werden. Es wurde aber auch der Einsatz von einfachen und oftmals auch leicht vor Ort verfügbaren Mitteln wie z.B. Paletten, Sandsäcke, Folien und Vliese geprobt und besprochen.

Nach dem Mittagessen, welches vom Versorgungsdienst der KHD-Bereitschaft im Feuerwehrhaus Poysdorf zubereitet wurde, drehte sich bei den Übungsstationen rund um den Poysdorfer Badeteich alles um die verschiedenen für den Hochwassereinsatz zur Verfügung stehenden Pumpen.

Gezeigt wurden die Großpumpanlagen SPA 900 (Förderleistung 900 m³/Stunde bzw. 15.000 Liter pro Minute) und SPA 200 (200 m³/Stunde bzw. 3.350 Liter pro Minute), die in Laa/Thaya, Wildendürnbach und Hochleiten stationiert sind, sowie Tauchpumpen mit bis zu 2.400 Litern pro Minute Förderleistung.

Eine weitere Aufgabe war mit einfachen Mitteln eine Behelfsbrücke zu errichten.

Bereitschaftskommandant Thomas Buchta konnte dem Bezirksfeuerwehrkommandanten Karl Graf, den Abschnittsfeuerwehrkommandanten Markus Schuster und Franz Buchmann, dem Abschnittsfeuerwehrkommandanten-Stellvertreter Gottfried Gschwent, Oberstleutnant Klaus Adler, dem Katastrophenschutz-Referenten der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach, Herbert Prokschi und dem Wilfersdorfer Bürgermeister Josef Tatzber bei einem Rundgang die verschiedenen Einsatzmaßnahmen näher erläutern.

Vor allem in der Gemeinde Wilfersdorf sind das Hochwasserjahr 2002 sowie die Überschwemmungen im vergangenen Sommern noch vielen Bewohnern in Erinnerung. Bei diesen Einsätzen waren die Feuerwehren tagelang bei Sicherungs- und Aufräumarbeiten gefordert.

Bei dieser Übung waren insgesamt 155 Feuerwehrmitglieder mit 32 Feuerwehrfahrzeugen im Einsatz, um ihr bereits umfangreiches Wissen im Bereich des Hochwassereinsatzes aufzufrischen und weiter zu vertiefen.

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